Donnerstag, 27. Oktober 2016

Den trüben Tagen geschuldet


Wenn der Sommer geht,
vom dunklen Wald
sich der Abend anschleicht.
In Nebel gehüllt
und kaltem Wind.
Die Äcker in schmutzigem Grau,
als wäre die Erde verwundet.
Am Himmel klagendes Geschrei
von Gänsen,
unter fliehenden Wolken.
Nur in den Ställen Wärme,
leise klirrende Ketten,
die das Vieh an die Raufe binden,
wie die Bauern an die Scholle.
Der Hund umspringt meine Beine,
blanke Freude wohl,
die in mir nicht aufkommen mag.
Nicht einmal Zufriedenheit,
über den vergangenen Tag.